Freizügigkeit

Versicherte Personen, welche eine Vorsorgeeinrichtung verlassen (beispielsweise beim Wechsel des Arbeitgebers) bevor ein Vorsorgefall (Alter, Tod oder Invalidität) eintritt, haben Anspruch auf eine Freizügigkeitsleistung.

Grundlage für die Berechnung der Freizügigkeitsleistungen ist das Freizügigkeitsgesetz, welches 1995 in Kraft gesetzt worden ist. Dieses Gesetz gilt für alle Vorsorgeeinrichtungen, welche bei Alter, Tod oder Invalidität Leistungen versprechen. Das Freizügigkeitsgesetz hat zum Ziel, den erworbenen Vorsorgeschutz einer versicherten Person aufrecht zu erhalten.

Im Bereich der Mindestversicherung besteht ein Anspruch der versicherten Person auf

  • alle bezahlten Sparbeiträge (Beiträge des Arbeitgebers und des Arbeitnehmers)
  • alle persönlich geleisteten Einlagen
  • sämtliche Zinsen

Die Vorsorgeeinrichtungen erstellen bei einem Dienstaustritt meist mehrere Austrittsberechnungen. Zur Auszahlung gelangt die höchste dieser berechneten Summen.